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Käfer
Diese Art hat mein Züchterfreund Petr Malec aus Äthiopien mitgebracht. Sie sind bei zusätzlicher Beleuchtung des Terrariums sehr lebhaft und schnell, was das Fotografieren nicht einfach macht. Schon so manches "Fotomodell" ist blitzschnell und ohne Vorwarnung weggeflogen – was eine längere Verfolgungsjagd durch die Wohnung nach sich zog. Selbst beim Füttern nehmen sie den kurzen Moment der geöffneten Terrariumscheibe wahr, um auszureißen. Sie sind sehr flugfreudig und können an der Glasdecke des Terrariums "schweben", bis sie dann mit einem klatschenden Geräusch abschmieren. Die Käfer sind relativ langlebig, sie leben bis zu 6 Monate.


Einige Exemplare waren am Schildchen und Halsschild partiell grün gefärbt; das lässt vermuten, dass in der Vergangenheit ein Stephanorhina guttata oder S. tibialis dazwischen gekommen sein könnte. Von S. adelpha gibt es auch eine Unterart mit grüner Färbung, ssp. moletti aus Uganda.


Zucht
Die Käfer sind relativ einfach zu halten. Allerdings lassen sie sich mit der Produktion von Nachkommen viel Zeit. Erst nach mehreren Monaten kann man Larven im Substrat finden.


Larven
bevorzugen relativ trockenes, holzhaltiges Substrat. Kleine Apfelstücke oder ähnliche Beigaben werden kaum gefressen. Die Larven sind kaum kannibalisch, wenn sie genügend Platz haben bzw. der Larvenbesatz nicht zu dicht ist können sie problemlos gemeinsam gehalten werden. Die Kokons werden meist frei im Substrat angelegt, fast immer im unteren, erdigen Bereich.

Die Entwicklungsdauer von der Larve bis zur Puppe beträgt etwa 8 bis 10 Monate. Die Puppenruhe im Kokon dauert etwa 50-70 Tage, bis der Käfer schlüpft.